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Los

Wienerlied

Franz Bilik - Pfui Teufel, mir graust...

  • Achtung: Diese CD wird voraussichtlich nicht mehr nachgepresst. Leider sind aufgrund von Produktionsfehlern die Heftklammern im Booklet gerostet.

    Die Lieder der CD geben die ganze Bandbreite bilikscher Thematik wieder. Um scheinbar harmlose Scherze handelt es sich noch bei den "Zeitschriftenannoncen", im "Algenlied" dominieren die Sprachspielereien als eindrucksvoller Beweis einer breiten Allgemeinbildung des Autors, frühes Umweltbewusstsein zeichnet "Laß di umbaun auf a Pflanzn" aus. In "Was Menschenhände alles können" teilt Bilik sehr konkrete, aus heutiger Sicht wahrscheinlich von manchem als ungerecht empfundene Seitenhiebe auf einige seiner Zeitgenossen aus, und in "Es wein-achtelt sehr" nimmt er den Missbrauch der "stillsten Zeit des Jahres" aufs Korn. Die bösartig-makabre Ader Biliks kommt in "Husch in die Gruabn" zur Geltung, und die kritischen Kommentare zu den Narrheiten und Missständen der Zeit bilden schließlich den inhaltlichen Schwerpunkt in "Dornbacher Hetz", "Legts mich", "Vorgebetet nachgeleiert", "Was is a Mensch", und vor allem im einleitenden "Pfui Teufel, mir graust...", das mit seiner deutlich ausgesprochenen Quintessenz als eigentlicher thematischer Schlusspunkt aufzufassen ist. Und dann ist da noch ein poetischer "Ur-Ballawatschata", mit dem sich Bilik auf die Stufe eines H.C. Artmanns, Gerhard Rühm und anderer großer Kritiker des verfälschten Wienertums stellt.....

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